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Der Grönlandwal

Groenlandwal

Der Grönlandwal hat eine bis zu 70 cm dicke Fettschicht, die ihn vor der eisigen Kälte schützt. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper sehr groß, fast ein Drittel der Gesamtlänge wird vom Kopf eingenommen, und ermöglicht ein Durchbrechen von bis zu 30 cm dicken Eisschichten.[3] Das Maul kann bis zu fünf Meter lang, vier Meter hoch und zweieinhalb Meter breit werden. Allein die Zunge kann ein Gewicht von fast 900 kg erreichen. Der Wal besitzt zwei Blaslöcher, aus denen er zwei Fontänen über vier Meter weit in die Luft blasen kann.

Der Grönlandwal hat eine dunkelblaue bis schwarze Farbe. Nur am Unterkiefer befindet sich ein weißer Fleck mit unregelmäßig angeordneten, schwarzen Punkten. Am Bauch sind öfter weiße oder graue Striche vorhanden.

Der Grönlandwal hat keine Finne. Die Fluke kann eine maximale Länge von acht Metern erreichen. Die Brustflossen sind im Verhältnis zur Körpergröße klein und paddelförmig.

Ausgewachsene Männchen können bis zu 16 Meter lang werden und erreichen ein Gewicht von 50 bis 70 Tonnen. Die Weibchen werden noch größer: Sie erreichen eine Länge von 18 Metern und ein Gewicht von bis zu 100 Tonnen.

Neue Untersuchungen zeigen, dass Grönlandwale über einen besonders langsamen Metabolismus verfügen und durch ihre Gene besser gegen Krebs geschützt sind.[4][5]

Der Grönlandwal frisst Plankton, einschließlich aller Kleinkrebse sowie Krustentiere (zum Beispiel Krill). Er besitzt zwischen 325 und 360 Barten auf jeder Seite. Während der Nahrungsaufnahme schwimmt der Wal mit ständig geöffnetem Maul. Dabei verfangen sich die Kleintiere in den Barten, die mit der Zunge abgestreift und geschluckt werden. Die Barten dieses Wales sind so fein, dass er auch kleine Tiere aus dem Wasser filtern kann, die andere Walarten nicht erreichen können.

Quelle: Wikipedia

Zeichnung zu Lied Nr. 9 „Magneten“ auf Joris‘ Album „Schrei es raus“

Joris Magneten

Joris Magneten 1

Künstlerin: Ricarda Fischer

Ersteigert für den GUTEN ZWECK

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Keyenberg (Erkelenz)

Keyenberg ist ein ländlich geprägter Stadtteil von Erkelenz im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. In den kommenden Jahren (bis spätestens 2025)[2] soll das Dorf dem Tagebau Garzweiler der RWE Power AG weichen und befindet sich derzeit in der Umsiedlung. Unter dem Motto „Menschenrecht vor Bergrecht“ haben Einwohner der Erkelenzer Dörfer Keyenberg, KuckumBerverath sowie Ober- und Unterwestrich juristischen Widerstand gegen ihre Enteignung durch die RWE Power AG angekündigt.[3]

 

Geschichte:

Im Jahre 893 wurde der Ort erstmals urkundlich als Cheyenburghc erwähnt. Damals befand sich ein befestigter Herrenhof im Besitz der Abtei Prüm, hinzu kamen die Kirche und zehn kleinere Höfe. Jener Herrenhof lag nicht auf einem Berg, sondern in der Niersniederung. 1381 wurde er Keyenberch genannt.

Im Dorf gab es im Mittelalter zwei Rittersitze: Haus Keyenberg und Haus Patteren.

Spätestens seit dem 14. Jahrhundert gehörte Keyenberg zum Herzogtum Jülich. Von 1398 bis 1554 bildete der Dingstuhl Keyenberg mit Berverath und Westrich ein eigenes Gericht, dann wurde es dem Gericht Wanlo zugeschlagen. Wanlo wiederum lag im Amt Kaster des Herzogtums Jülich.

Im Achtzigjährigen Krieg hatte das Dorf in den Jahren 1585 und 1586 unter dem Einfall spanischer Truppen zu leiden. Im März 1642 zerstörten hessische Truppen im Dreißigjährigen Krieg mehrere Häuser, darunter den Rittersitz Patteren.

Das zweigeschossige Herrenhaus mit vorspringendem dreigeschossigen Eckturm, Haus Keyenberg, wurde im Jahre 1657 von Johann Heinrich von Hanxleden (Hanxler), der mit Anna Catharina von Hocherbach vermählt war, neu errichtet. Nachdem mit Anna von Zours zu Keyenberg im Jahre 1655 dieses Geschlecht ausstarb, wurde die Mutter der Anna Catharina, Catharina von Hocherbach geborene Kintzweiler zu Müddersheim, Erbin zu Keyenberg. Am 25. April 1655 erschien sie, begleitet von ihrem Notar, um ihr Erbe, das ritterliche Gut Haus Keyenberg, in Besitz zu nehmen. Im Jahr 1669 erbaute sie die Antoniuskapelle Müddersheim. Sie war die Enkelin der Johanna von Zours, der Tochter des Johann von Zours zu Keyenberg und der Maria von Jülich. Maria von Jülich war die Tochter des Herzogs Wilhelm von Jülich-Berg († 1511), dem letzten Herzog aus dem Stamm der Hengebach, begraben im Dom zu Altenberg.[4]

Unter der französischen Herrschaft von 1794 bis 1814 gehörte Keyenberg zur Mairie Kuckum im Kanton Erkelenz.

1815 gelangte Keyenberg zu Preußen. Die ehemalige Mairie Kuckum wurde zur Bürgermeisterei Keyenberg im Landkreis Erkelenz, aber ohne den Ort Kuckum, das zur Bürgermeisterei Wanlo kam. Die neue Bürgermeisterei Keyenberg bestand aus den Orten Berverath, Borschemich, Kaulhausen, Keyenberg, Venrath und Westrich.

Die Bürgermeisterei wurde 1848 in die drei Spezialgemeinden Keyenberg, Borschemich und Venrath aufgeteilt. Zu Keyenberg gehörten Berverath und Westrich, zu Venrath Kaulhausen. Die Bürgermeisterei blieb aber weiterhin bestehen.

Am 27. Februar 1945 nahmen während der Operation Grenade amerikanische Soldaten des 175. Regiments der 29. US-Infanteriedivision (29th Infantry Division) das Dorf ein.

1938 wurden die Bürgermeistereien Keyenberg und Immerath zum neuen Amt Holzweiler zusammengelegt. Am 1. Januar 1972 wurde das Amt aufgelöst und seine Gemeinden Teil der Stadt Erkelenz.[5]

Das Dorf Keyenberg befindet sich seit 2016 in Umsiedlung und soll dem Tagebau Garzweiler weichen. Die Kirche wurde 2019 an den Tagebaubetreiber RWE Power AG verkauft. Seit dem Rodungsstopp für den vom Braunkohleabbau bedrohten Hambacher Forst im Oktober 2018 fanden auch in Keyenberg wiederholt Dorf- und Waldspaziergänge mit mehreren hundert Teilnehmern statt. Die Abschlussveranstaltung des Protestmarschs von Fridays for Future am 22. Juni 2019 um den Tagebau Garzweiler fand mit geschätzten 8000 Teilnehmern am Rand von Keyenberg statt.[6]

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMW) gab am 8. Dezember 2020 ein Gutachten frei, das eine Entscheidungsgrundlage für das Kohleausstiegsgesetz war. Das BMW hatte laut SPIEGEL-Informationen das Gutachten seit Ende November 2019 unter Verschluss gehalten. Laut der Studie hätte die anstehende Umsiedlung von Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath abgewendet werden können.[7]

Quelle Wikipedia

Zu der Zeit ist Peter Altmaier Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

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